ZJZagd statt. wald, 1 ¼ Uhr am Saugarten.*
——ꝛ—ꝛÿFꝛ'———ꝛ—ꝛ—ά—άꝛ—ꝛ—ꝛ—ℳ—₰⸗⸗x⸗⁊⸗—·—C—/—⸗—-———— “ (12. Freitag⸗Abonnements⸗Vorstellung): Mit gänzlich neuer Ausstattung: Zum ersten Male: von Joh. Strauß. Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr:
81
Stockholm. Haparanda.
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Bladsod CEhristiansund
„Don Carlos“, von Goethe „Iphigenie auf Tauris“, von Kleist Das Käthchen von Heilbronn“ zur Aufführung
Im Theater des Westens findet die erste Kindervorstellung am nächsten Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr, statt. Fur Aufführung gelangt das Weihnachtsmärchen „Schneeweißchen und Rosenroth“ oder „Der Zauberprinz“ unter Mitwirkung des Balletpersonals und ver⸗ schiedener Opernkräfte. 1
Die Titelrolle in Hermann Bahr's Lustspiel „Josophine“, das am nächsten Sonnabend im Lessing⸗Theater zum ersten Mal in Scene geht, spielt Fräulein Jenny Groß, den Bonaparte Herr Ferdinand Bonn. Die Regie führt Ober⸗Regisseur Adolf Steinert.
Wilhelm von Scholz ist der Autor des am nächsten Sonntag in der ersten Matinse der „Sezessionsbühne“ im Neuen Theater zur Aufführung gelangenden Sagendramas „Der Besieate“. Die Matinée beschließt ein „Kammersänger“ betiteltes, einaktiges Werk von Franz Wedekind.
Im Reuen Theater geht am Dienstag, den 12. d. M, als Novität P. Langenscheidt’s Schauspiel „Gegen den Strom“ in Scene. Die Hauptrollen werden von Fräulein Taliansky und Herrn Kuhnert dar⸗ gestellt. — Als Weihnachts⸗Nachmittags⸗Vorstellung werden das Märchen „Hänsel und Gretel“ und die Pantomime „Zembomirosololibidibi⸗ rutztmutzinovakowsky oder die Zauberglocke“ vorbereitet. Die⸗ selben werden von einem von Herrn Direktor Julius Fiala rigens zusammengestellten Ensemble zur Darstellung gebracht werden. — Die Leitung der „Secessionsbühne“ giebt bekannt, daß ihre im Neuen Theater stattfindenden Vorstellungen öffentliche, nicht Vereins⸗ aufführungen sind, sowie daß auf den Cyclus der geplanten Vor⸗ tellungen nicht abonniert werden kann, sondern zu jeder einzelnen Billets an der Kasse des Theaters käuflich sind.
Das fünfte Philharmonische Konzert unter Arthur Nikisch's Leitung, welches den ersten Cyelus am 11. Dezember beschließt, bringt zum Gedächtniß Beethoven's die beiden Symphonien in C-dur und C-moll. Herr Eugen d'Albert wird das Klavier⸗ Konzertin Es-dur vortragen. 8
In dem morgen, Donnerstag, Abends 7 bis 8 Uhr, in der Heilig⸗Kreuz⸗Kirche (am Blücherplatz) stattfindenden Kirchen⸗ konzert des Organisten Herrn Bernhard Irrgang werden mit⸗ wirken: Fräulein Hanna Kuschel (Sopran), Fräulein Hildegard Dieterich (Alt) und Herr Heinrich Beyer (Cello). Der Eintritt ist frei.
Der diesjährige Delegirtenzag der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger hat heute in der „Schlaraffen⸗ burg“ (Enckeplatz 4) begonnen. Zunächst wurde über die Pensionsanstalt verhandelt, deren Mitgliederzahl sich im letzten Verwaltungsjahr um 195 auf 3355 vermehrt hat. Es schieden aus 329, darunter 33 durch Tod und 89 durch Uebertritt zu den Pensionären oder Rentnern, es traten neu ein 524. Die Anstalt batte eine Jahreseinnahme von 412 758 ℳ, d. s. 12 625 ℳ mehr als im Vorjahre. Die Jahres⸗ ausgabe betrug 293 799 ℳ, 19 947 ℳ mehr als im Vorjahre. Die Mehrausgabe erklärt sich im wesentlichen aus den erhöhten Auf⸗ wendungen für Pensionen und Renten. Die Zahl der Pensionäre ist von 960 auf 983, die der Rentner von 227 auf 235 gestiegen, 89 traten neu in den Bezug von Pension oder Rente, 58 schieden durch Tod aus. Die Gesammtaufwendungen für Rentner und Pensionäre haben sich von 244 295 auf 257 541 ℳ, also um 13 246 ℳ erhöht, und zwar erhielten die Pensionäre 131 734 ℳ oder im DPurchschnitt 134 ℳ und die Rentner 125 806 ℳ oder im Durchschnitt 535 ℳ% Die Verwaltung erforderte 21 301 ℳ, die Werth⸗ verminderung der Effekten gegenüber dem Kursstand des Vorjahres betrug 9528 ℳ, der Rest der Ausgaben entstand aus Abschreibungen, Provisionen
u., dgl. Der Ueberschuß des Jahres belief sich auf 118 950 ℳ, etwas weniger als im Vorjahre, in welchem 126 280 ℳ erübrigt wurden. Das
Vermögen der Anstalt ist damit von 5 376 383 auf 5 495 343 ℳ
angewachsen. Außerdem besitzt die Anstalt den Perseverantia⸗Fonds, der aus 83 820 ℳ besteht und im letzten Jahre 3479 ℳ an Zuschüssen gewährt hat, die Röder⸗Stiftung mit ca. 41 000 ℳ Besitz
und 1365 ℳ Unterstützungsausgaben und endlich die neue Marie Seebach⸗ ür arme Schauspielerkinder mit 62 000 ℳu·qLM⁹ Z—— “ ““
Jagd. “
C1131“ b 144X““ Morgen, Donnerstag, findet Kö e Parforce⸗ Stelldichein: 12 ³¾ Uhr am Jagdschloß Grune⸗
Wetterbericht vom 6. Dezember 1899, 88 8 Uhr Morgens.
sp. im. sius
50C. = 40R.
Stationen.
0 Cel
Bar. auf 0 Gr.
red. in Milli
u. d. Meeres Temperatur
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Paul Taglioni. Germont: Herr 8 Uhr.
755 4 Nebel 762 4 bedeckt 763 stil Reaen 761 † 1 wolkenlos 761 NW 3 beiter 757 N wolkig!¹) 752 N Regen 748 N bedech²) 765 S bedeckt 762 N. bedeckt 764 SW Regen 763 W Regen 763 W Regen) 762 WSW I balb bed. 4) 759 WNW 3swolkenlos 760 WNW Z wolkig 756 WNW F pedeckts)
— —76⸗ SSO0 S halb beb. —. 760 O 2 wolkig . 759 still wolkenlos
.1) Nachm. Wetterleuchten. ²) Nachts Schnee. ³) 98 Rezen. ⁴) Abends Gewitter. ⁵) Nachm. ewitter.
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Parquet 15 ℳ
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Rosen.
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von Bergerac.
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hielt auch die Festrede,
Mannigfaltiges. Berlin, den 6. Dezember 1899.
Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Fiter gestern dem im „Kaiserhof“ eröffneten Bazar zum esten des Deutschen Frauenyereins für Krankenpflege in den Kolonien einen längeren Besuch ab. Ihre Majfestät, Allerhöchst⸗ welche in Begleitung der Ober Hofmeisterin Gräfin von Brockdorff und des Kammerherrn Grafen von Keller erschien, wurde von der Gräfin Monts und der Frau Gebeimrath Sachse, sewie den Damen und Herren des Vorstands empfangen und in die Räume des Bazars geleitet, wo Allerhöchstdieselbe, längere Zeit verweilend, die Gabentische eingehend besichtigte und mehrere Einkaufe befahl. Mit dem Ausdruck vollster Befriedigung und mit den besten Wünschen für das gute Gelingen des humanitären Werks verließ Ihre Majestät alsdann den Bazar. — Am Abend fand im Anschluß an den Bazar im Hohen⸗ zollernsaale eine Festvorstellung statt. An den Vorträgen betheiligten sich der Geheime Admiralitätsrath Klein, der mit wohlklingendem Baß Schumann' sche Lieder sang, der Oberleutnant de Ondarza mit Gesängen für Bariton, Fräulein Julie Müller⸗Hartung, welche die Arditi'sche Walzerarie unter großem Beifall vortrug, Fräulein Ilse Müller⸗Hartung, die drei kleine Gedichte mit innigem Gefühl deklamierte, und die Altistin Frau Anna Goldbach. Von den Schlier⸗ seern waren Franz Mutzbauer und Willi Schell erschienen, um durch einige Zithervorträge zu erfreuen. Zum Schluß führten die König⸗ liche Tänzerin Fraͤulein Urbanska, welche das behinderte Fräulein Dell 'Era vertrat, und Herr Hartmann vom Königlichen Schauspiel⸗ hause Schneider’s Genrebild „Der Kurmärker und die Picarde“ auf.
Die 50. Wiederkehr jenes denkwürdigen 1. Oktober, an dem die preußischen Telegraphen⸗Anstalten zuerst auf dem europäischen Festland den Privattelegrammverkehr erböffnet haben, wurde gestern Abend von den hiesigen Reichs⸗Telegraphen⸗ beamten durch einen großen Kommers im Kaisersaale des Neuen Königlichen Opern⸗Theaters gefeiert. Der mächtige Raum war dicht gefüllt. Inmitten des Saales stand die lange Ehrentafel, an welcher der Staatssekretär des Reichs⸗Postamts von Podbielski, der Unterstaatssekretär Fritsch, sowie die Direktoren Kraetke und Sydow Platz genommen hatten. Der Letztere vertrat als Chef der zweiten Abtheilung zugleich die Verwaltung der Reichs⸗ Telegraphie; mit ihm waren die Räthe seines Ressorts und andere Beamte erschienen. Das Berliner Haupt⸗Telegraphenamt vertrat Direktor Ehlers, das Berliner Haupt⸗Fernsprechamt Direktor Pinkert. Auch die Vorsteher der einzelnen Aemter sowie auswärtige Direktoren wohnten der Feier bei. Logen und Galerien waren den zahlreich erschienenen Damen eingeräumt. Jeder Festtheilnehmer erhielt ein vom Ober⸗ Assistenten C. Laux entworfenes Gedenkblatt mit Abbildungen um die Telegraphie verdienter, hervorragender Physiker und Beamten, das zugleich als Umschlag für die Festordnung diente. Die usik wurde von einer aus Telegraphenbeamten gebildeten Kapelle ausgeführt, deren Dirigent, Ober⸗Assistent Richter, zu Ehren des Tages einen Jubiläumsmarsch komponiert hatte, mit dem der Kommers, der von dem Postrath Hieronymus geleitet wurde, seinen Anfang nahm. Ein aus Post⸗ und Telegrapheneleven ge⸗ bildeter Männerchor sang Hassenstein's „Festgruß’; dann er⸗ hob sich der Staatssekretär von Podbielski, um das erste Hoch Seiner Majestät dem Kaiser darzubringen. Das hierauf fol⸗ gende erste Festlied war von dem Präsidenten des Kommerses gedichtet und verherrlichte Königstreue und Männerpflicht. Herr Hieronymus in der er einen historischen Ueberblick über die Entwickelung der Telegraphie gab, unter Hervorhebung der Verdienste, die sich der gegenwärtige Staatssekretär um diese Entwickelung erworben hat. Es folgte nunmehr die wohlgelungene Darstellung lebender Bilder, deren vom Telegraphen⸗Direktor von Albedvhll⸗ Dresden gedichteter Begleittext von der Dresdener Hofschauspielerin Diacono gesprochen wurde. Die Bllder stellten dar: den optischen Telegraphen, die „Schmiede deutscher Wissenschaft“, den Feldtelegraphen in Feindesland, eine Kabellegung bei Mülheim am Rhein, eine deutsche Telegraphenanstalt in Afrika und die Abfahrt des Kabeldampfers zur Legung des deutsch⸗amerikanischen Kabels. Das letzte der Bilder brachte die übliche Huldigung. Die schön gestellten Gruppen ent⸗ fesselten Stürme des Beifalls. Nachdem alsdann ein launiges Lied von der Telegraphie gesungen worden war und der Tele⸗
Kdoönigsberg i. Pr., 5. Dezember. (W. T. B.
1 “ Th eater.
Aönigliche Schauspiele. Donnerstag: Opern⸗ haus. 256. Vorstellung. 3 Aufzügen unter Benutzung einer Grundidee der Georges Sand von Erich Johannes Doebber. gesetzt vom Ober⸗Regisseur DTetzlaff. Dekorative Einrichtung von Ober⸗Inspektor Brandt. Dirigent: Kapellmeister Schalk.
Schauspielhaus. Tasso. Schauspiel in 5 Aufzügen von Wolfgang von Goethe. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag: Opernhaus. La Traviata. (Violetta.) Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi. (Violetta: Frau Melba, Giorgio
Das Abonnement ist aufgehoben. reservesatz 15. — Preise der Plätze: Fremden⸗Loge 20 ℳ, Orchester⸗Loge
4. Rang Sitzplatz 3 ℳ,
Schauspielhaus. Abonnement B. 39. Vorstellung. Genehmigung. Gustav Freytag⸗Feier. Zum ersten Male: Die Brautfahrt, oder: Kunz von der Lustspiel Freytag. Anfang 7 ½ Uhr.
Deutsches Theater. Donnerstag: Cyrano
Freitag: Der Probekandidat. Sonnabend: Der Probekandidat.
Berliner Theater. Donnerstag: Zum ersten
graphenamts⸗Kassierer Buff der Damen gedacht hatte, kamen
E111 111““
das von Herrn von Albedyhll gedichtete, zimmer eines Ferasprechvermittelungsamts sich abspielende Lustspiel „Alte und neue Kontakte“ und eine von dem Telegraphen⸗Ingenieur “ verfaßte heeestisch Plastlchepbantastischeelegraphische⸗ Bur⸗ leske „Im Jahre 2000“ zur Aufführung. Mit einem auf Marconi’s Erfindung hinweisenden humoristischen Liede „Der letzte Telegraphist“ ging man dann zur Fidelitas über.
Das Programm des Wohlthätigkeitsfestes zum Besten der Hil o:bPrsgren⸗ des Deutschen Hereins vom Rothen Kreuz im Transvaalkriege, welches am 9. Dezember im Neuen König⸗ lichen Opern⸗Theater stastfindet, hat eine dankenswerthe Be⸗ reicherung durch Einschiebung einer Vorführung von lebenden Photo⸗ graphien der Deutschen Mutoskop⸗ und Biograph⸗Gesellschaft ersahren. Die Nachfrage nach Eintrittskarten zu dem Wohlthätigkeits⸗ fest ist so rege, daß der Verkauf für lätze im Theatersaale voraus⸗ sichtlich in wenigen Tagen wird geschlossen werden müssen. Außer den numerierten Theaterkarten, die dazu berechtigen, den Musikaufführungen (um ihre Mitwirkung wurden gebeten die Damen Melba, Herzog, Rothauser, die Herren d'Andrade, Krauß, Marconi, Muck, Dessau und die Königliche Kapelle) sowie der Vorführung den Rem⸗ brandt⸗ Bildern von 7 ½ Uhr an beizuwohnen, werden Eintritts⸗ karten zum Preise von 5 ℳ ausgegeben, die von 9 Uhr ab zu der niederländischen Kirmeß, der Kunsttombola, dem Jahr⸗ marktstreiben, den „lebenden Photohraphien“ der Mutoskop⸗ Gesellschaft und dem großen Promenaden⸗Konzert des 4 Garde⸗ Gre⸗ nadier⸗Regiments Kaiserin Augusta Zutritt verschaffen. Billets in beschränkter Anzahl sind an den Kassen des Königlichen Opern⸗ hauses, des Invalidendank, der Kunsthandlung Keller u. Reiner, der Hof⸗Musikaltenhandlung Bote u. Bock. der. Späth'schen Buchhand⸗ lung, der Hauptexpedttion des „Berliner Lokal⸗Anzetgers“, Zimmer⸗ Frr. 39/41, und in dessen Depeschensaal, Unter den Linden 3, zu aben.
Ein Ballon des Deutschen S. zur Förderung der Luftschiffahrt, welcher am 2. d. M, Morgens 9 ½ Uhr, bei starkem Winde hier aufgestiegen war, landete nach zweistündiger Fahrt bei Krossen a Oder. Die Luftschiffer fanden über der mehr als 1000 m hohen Wolkenschicht eine Temperatur von — 8 Grad Celsius.
sigen Blätter melden, sind bei dem zur Zeit hier herrschenden starken Nordweststurm der Haffwehrdamm bei Agilla und der Treideldamm zwischen Juwendt und Nemonien durchbrochen worden. Agilla, Juwendt, Nemonien und Gilge stehen tief unter Wasser. Der Schaden und die Gefahr sind groß.
tj 5. Dezember. (W. T B.) Heute Nachmittag trat er bei wittererscheinungen ein.
Bremen, 6. Dezember. (W T. B) Die Rettungs station Laboe der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff⸗ brüchiger“ telegraphiert: Am 6. Dezember von dem hier ge⸗ strandeten Dampfer „Delbrück“ aus Bremen 8 Personen durch das Rettungsboot „Walter Wolfgang Ernst“ der Station und 3 Personen durch ein Fischerboot gerettet.
„Wien, 5. Dezember. (W. T. B.) In der vergangenen Nacht wüthete hier ein heftiger Sturm, der bis in die Vormittagsstunden andauerte und an Gebäuden und Parkanlagen Verheerungen anrichtete. Nach den bisher vorliegenden Meldungen sind vier Personen durch den Sturm niedergeworfen und mehr oder weniger schwer verletzt worden.
„Reval, 6. Dezember. (W. T. B.) Durch Absprengen der Hälfte eines Felsens, auf welchen das vor kurzem während eines Schneesturms auf Grund gerathene Panzerschiff „General⸗ Admiral Apraxin⸗ aufgelaufen war, ist festgestellt worden, daß der Körper des Schiffs nicht beschädigt ist. Infolge des herrschenden starken Sturmes gingen Rettungsfahrteuge nach der Insel Kotka ab.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)
Freitag
Der Zigeunerbaron. Operette
Die Grille. Oper in
Vorstellung: Speth. Musik von
Ballet von Emil Graeb.
Anfang 7 ½ Uhr.
274. Vorstellung. Torquato gea
Lessing-Theater. wiederkam..
Bahlet von
onnabend: Zum ersten
d'Andrade, als Gäste.) Anfang
Billet⸗
15 2. Rang
ℳ, 1. Rang 15 ℳ, 8 ℳ, 3. Rang 6 ℳ, Stehplatz 2 ℳ
Vorstellung. Sonder⸗ Mit Allerhöchster
tag: in 3 Akten von E. von Wolzogen.
275.
Helle -Alliance Theater.
in 5 Aufzügen 8 Uhr: ˙s Liserl von Schliersee.
von Gustav “ Gesang und Tanz in 4 Akten.
Anfang 7 ½ Uhr. burg. Donnerstag: Busch und 1“
Meyer⸗Förster. “ Die Richtige. Trotha. Regie: Gustav Rickelt.
Freitag und folgende Tage:
Schneeweißchen und Rosenroth. Großes Weihnachts⸗Ausstattungsmärchen mit Gesang und Tanz in 5 Bildern. — Abends: Volksthümliche Vorstellung zu halben Preisen: Martha.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Freischütz. — Abends 7 ½ Uhr: Der Zigeuner⸗
Donnerdtag:
ertng⸗ Als ich wiederkam.. Male: Josephine. Lustspiel in 4 Akten von Hermann Bahr.
Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a Donners⸗ Ein unbeschriebenes Blatt.
Freitag: Ein unbeschriebenes Blatt.
„Schlierseer Bauern⸗Theaters“. Donnerstag, Abends
Freitag: s Liferl von Schliersee.
Residenz-Theater. Direttion: Siogmund Lauten⸗
Schwank in 3 Akten von Heinrich Lee und Wilhelm Regie: Hermann Werner. Komödie in 1 Akt von Thilo von Anfang 7 ½ Uhr.
Reichenbach. Vorher: Die Richtige.
H. Grünfeld.
ste Kinder⸗ 4 -en Heethoven⸗-Snal. Dovnerstag, Anfang 7 ½ Uhr
Konzert von Rudolf Ganz (Klavier) mit de Philharmonischen Orchester.
Römischer Hos, Konzertsaal. Donnerstag, Anfang 8 Uhr: Konzert von Elise Wehr (Sopran) und Albrecht Berger (Baß). 8
Als ich 3
Birhus Alb. Schumann. Im eleganten, . renovierten Zirkus Renz, Karlstraße. Donnerstag, Abends präzise 7 ½ Uhr: Elite⸗Abend. Gala⸗ 6 Programm. Großes Ritterschaustück aus dem 114. Jahrhundert: Der schwarze und der weiße Ritter. Auftreten der Original⸗Transvaal⸗
Lustspiel Buren. Anfang 7 ½ Uhr hhhhhe
Familien⸗Nachrichten.
Verehelicht: Hr. Oberleut. Bernd von Bismarck mit Frl. Käthe von Arnim (Berlin).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Kapitänleut. von Studnitz (Kiel). — Hrn. Bibliothekar Dr. H. Simon (Berlin). — Hrn. Kreis⸗Schulinspektor Damus (Samoschin). — Eine Tochter: Hrn. von der Marwitz (Kölpin). — Hrn. Staats⸗ anwaltschaftsratb Woermann (Berlin).
Gestorben: Hr. Generalleut. z. D. Hermann Frhr. von Meerscheidt⸗Hüllessem (Cassel). — Hr. Ober⸗ Justizrath und Landgerichts⸗Präsident a D. Dr. Oppenhoff (Aachen). — Hr. Geheimer Justizrath und Notar Hermann Riem (Berlin). — Hr. Oberstleut. 3. D. Eugen Frhr. von Boenigk (Görlitz). — Verw. Fr. Oberst Auguste von
Gastspiel des Volksstück mit
Reichenbach. Vorher:
Busch und
im 1 Anmelde⸗ 1
Wie die hie⸗
starkem Sturm hestiges Schneetreiben unter Ge⸗
Fräulein Willy Areudts. Mitwirkung: Hof⸗Cellist
zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
M. 288.
Berlin, Mittwoch, den 6. Dezember
Qualitt
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Gezahlte
r Preis für 1 Doppe
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15,25 15,20 14,30 15,20 15,30 14,80 15,10 14,80 14,15 17.00 16,68 16,00 14,00
16.10 15,10 14,80 15,70 14,10
14,38 14,00 14,00 12,75 13,20 12,80 14,00 14,60 14,00 14,00 15,10 15,05 16,00 15,00 15,00 13,50 15,20 14,00 14,10 15,00 14,50 13,60
12,00 12,80 13,40 12,80 12,50 14,50 13,00 14,00 13,70 18,00 14,15 15,50 15,90 16,80 14,50
16,00 14,50 15,50
12,50 11,20 12,70 13,60 12,80 11,90 12,30 12,20 12,60 11,80 15,20 12,90 15,50 14,00 14,00 15,00 13,44 14,00 12,80
14,40 12,00 12,30 14,50 13,80 12,80
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Bemerkungen. Die verkaufte Menge Ein liegendet Sircch — 8 8 Spalten für Preise hat die
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Male: Das verlorene Paradies.
Freitag (13. Abonnements⸗Vorstellung): Das verlorene Paradies.
Sonnabend: Faust, erster Theil. Anfang 7 Uhr.
Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Don⸗ nerstag, Abends 8 Uhr: Cyprienne. Lustspiel in 3 Aufzügen von V. Sardou und E. de Najac, be⸗ arbeitet von O. Blumenthal.
Frettag, Abends 8 Uhr: Die Richterin.
Nimptsch, geb. von Alvensleben (Wiesbaden). — r. Oberstleut. Emma Brunner, geb. Schlieper Potsdam). — Frl. Emmy von Below (Potsdam).
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: s.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Schlafwagen⸗Controleur.
Thalia⸗-Theater. Dresdenerstraße 72/73. Dritt⸗ 8
letzte Woche. Donnerstag: Der Platzmajor. Gesangsposse in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Seszfch- Musik von Gustav Wanda. Anfang
r. Freitag und folgende Tage: Der Platzmajor.
——— b det mitgetheilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. vid gl. hele Pp en nfs undcgr Wehehufherrhghe “ .,ncegan (*) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
——
Uebersicht der Witterung.
** Das Minimum, welches gestern über dem Finischen Busen lag, ist südostwärts nach dem Innern Ruß⸗ lands fortgeschritten und verursacht im südöstlichen Osiseegebiete noch stürmische Nordwinde. Eine neue Depression ist westlich von Irland erschienen und at ihren Wirkungskreis bereits über die Britischen Inseln ausgebreitet. In Deutschland, wo Nieder⸗ schläge stattfanden, ist das Wetter trübe und mild, 8. Ben “ Feee e herrscht beitere erung; in eutschland gingen gestern : Abend stellenweise Gewitter nieder. Oftwärts far ne. end, Abends 8 Uhr: Zwei alnckliche schreitend wärmeres Wetter mit Regenfällen wahr⸗ “ —
scheinlich. . 1“ Deutsche Seewarte. Theater des Westens. (Opernhans.) Den⸗ 3 nerstag: Fra Diavolo.
8 Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Acht Beilagen 8
(einschließlich Börsen⸗Beilagel,
und einen Prospekt von R. v. Hünersvorff Nachf., Stuttgart, betr. haus⸗ u. landwirth⸗ - aftliche Maschinen. 1t
Konzerte.
Saal Bechstein. Donnerstag, Anfarg 8 Uhr: Lieder ⸗Abend von Fräulein Anna Corver und